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Wie funktioniert das Verfahren?
Das Trockeneisstrahlen ist ein Druckluftstrahlverfahren, bei dem Trockeneis mit einer Temperatur von -78,5° Celsius als Strahlmittel eingesetzt wird. Im Gegensatz zu anderen Strahlmitteln geht Trockeneis bei Umgebungsdruck ohne Verflüssigung direkt vom festen in den gasförmigen Zustand über. Somit bleiben nach dem Strahlen keine Strahlmittelrückstände zurück, sondern bloss der gelöste Schmutz.
Wie wird mit Trockeneis gereinigt?
Für die Reinigung werden Trockeneis Pellets mit Druckluft (bis zu 20 bar) auf annähernd Schallgeschwindigkeit (300m/ Sek.) beschleunigt und auf das zu reinigende Bauteil gestrahlt. Die auf die Verschmutzung gestrahlten Trockeneis Pellets unterkühlen die verunreinigte Stelle lokal und verspröden diese. Sie erzeugen einen punktuellen Thermoschock. Die nachfolgenden Pellets dringen in die Sprödrisse ein und sublimieren (Fachausdruck für die Umwandlung vom festen in den gasförmigen Aggregatzustand) nach dem Auftreffen schlagartig. Durch die damit verbundene Volumenvergrösserung um zirka das 500-fache, wird die Schmutzschicht von der Oberfläche abgetragen. Zurück bleibt bloss der gelöste Schmutz, welcher mittels einer Absaugung oder eines Kehrbesens entfernt wird. Aufgrund der geringen Härte von Trockeneis von nur zirka 1 - 2 Mohs ist dieses Verfahren äusserst schonend und je nach Untergrund abrasionsfrei.
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