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Das Schleifen von Steinbelägen im Objekt stellt nach wie vor eine gewisse Exklusivität dar. Wichtig zu wissen ist, dass es verschiedene Beweggründe für einen sogenannten Ortsschliff geben kann. Ziel kann einerseits ein Auffrischen eines stumpf und matt wirkenden, abgelaufenen Steinbelages sein. Andererseits sollen Verätzungen oder Flecken ausgeschliffen werden. Auch neu verlegte Steinbeläge werden vor Ort eingeschliffen. Dabei steht meistens die Ortsveredelung (Ästhetik) sowie die Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund.
Folgende Arten von Ortsschleifen können unterschieden werden: |


Überschleifen Ziel des Überschleifens ist es, dem Bodenbelag ein einheitliches Erscheinungsbild und einen gleichmässigen Glanz zu verleihen. Der Steinbelag wird mit wenigen Schleifgängen überschliffen. Feinere Kratzspuren und Flecken werden dabei ausgeschliffen. Ein Überschleifen ist jedoch nur bei bereits plan geschliffenen Böden oder bei kalkhaltigen Steinen möglich. Ansonsten ist ein Glanzgradunterschied bei den Über-/ Unterzähnen möglich. |


Planschleifen Beim Planschliff wird der Steinbelag auf das tiefste Niveau der Plattenbeläge plan eingeschliffen und weist danach keinerlei Überzähne mehr auf. Der Steinbelag kann bis zu jedem gewünschten Glanzgrad (matt, seidenmatt, seidenglänzend, glänzend, poliert) geschliffen werden. Durch den Planschliff wird der Bodenbelag pflegeleichter, da er einfacher gereinigt werden kann. |


Fugen-Planschleifen Beim Fugen-Planschliff wird der Steinbelag bis auf die Fugenvertiefungen plan eingeschliffen. Danach sind keinerlei Fugenvertiefungen mehr erkennbar und der Bodenbelag weist keinerlei Überzähne mehr auf. Bodenplatte und Fuge sind auf daselbe Niveau eingeschliffen, es resultiert somit eine absolut plane Oberfläche. Der Steinbelag kann bis zu jedem gewünschten Glanzgrad geschliffen werden. Durch die plane Oberfläche wird der Boden noch pflegeleichter, da keine Verschmutzungen in Vertiefungen haften bleiben. |


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